Blick auf das Meer. Welle an der Ostsee.

Sonnencreme – Welche Faktoren sind wichtig?

Wie schön ist es doch, wenn endlich der Sommer kommt, die Sonne scheint und wir den ganzen Tag am Meer verbringen können. Was unserer Laune guttut, kann aber unserer Haut schaden. Daher erklären wir dir in diesem Artikel, warum du Sonnencreme verwenden und worauf du zusätzlich achten solltest.

Sonnencreme schützt die Haut vor der UV-Strahlung

Sonnenlicht ist Strahlung unterschiedlicher Wellenlänge. Die ultraviolette (UV) Strahlung, welche sich in die UV-A- und UV-B unterteilt, kann die Hautzellen schädigen. UV-A-Strahlung lässt deine Haut erschlaffen und faltig wirken, da diese Strahlung tief in die Haut eindringt. Die UV-B-Strahlen dringen nicht so tief in die Haut ein, können aber die DNA der Hautzellen verändern und sind somit eine der hauptsächlichen Ursachen für die Entstehung von Hautkrebs. Die Verwendung von Sonnencreme ist daher enorm wichtig.

Wie wirkt Sonnencreme?

Die Sonnencreme ist eine Art Filter, der durch verschiedene Inhaltsstoffe die schädlichen Folgen der UV-Strahlung verringert. Es gibt zwei Möglichkeiten, wie die Sonnencreme schädliche Strahlung fernhält.

  • Sonnencremes mit chemischen UV-Filtern ziehen in die Haut ein und wandeln das UV-Licht in Wärme um.
  • Sonnencremes mit physikalischen UV-Filtern bilden mithilfe der Mineralstoffe eine reflektierende Schicht auf der Haut.

Was bedeutet Lichtschutzfaktor?

Der auf der Sonnencreme angegebene Lichtschutzfaktor (LSF) gibt an, wie stark die Sonnencreme die schädlichen UV-B-Strahlen herausfiltert. Es gibt Sonnencremes mit unterschiedlichem LSF:

  • Leicht (LSF 10)
  • Mittel (LSF 15-25)
  • Hoch (LSF 30 oder 50)
  • Sehr hoch (LSF +50)

Abhängig von deinem Hauttyp kannst du eine gewisse Zeit in der Sonne verbringen, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Diese sogenannte Eigenschutzzeit ist abhängig von der Pigmentierung deiner Haut. Der LSF in der Sonnencreme gibt an, inwiefern sich die Eigenschutzzeit deiner Haut verlängert. Wenn du beispielsweise nach 10 Minuten einen Sonnenbrand bekommst, verlängert sich durch eine Sonnencreme mit dem LSF 15 die Zeitspanne auf etwa 2,5 Stunden.

Welcher Hauttyp bist du?

Abhängig vom Hauttyp ergeben sich folgende Eigenschutzzeiten:

  • Hell-rötlich: sehr heller Teint, helle Augen, Sommersprossen; 10 Minuten
  • Hell: heller Teint, helle Augen, blondes Haar; 20 Minuten
  • Mittel: mittlere Teint, braune Haare; 30 Minuten
  • Bräunlich: bräunlicher Teint, dunkle Augen, dunkle Haare; 45 Minuten
  • Braun: brauner Teint, dunkle Augen, schwarze Haare; 60 Minuten
  • Dunkelbraun: dunkelbrauner Teint, dunkle Augen, schwarze Haare; 90 Minuten

Welche Faktoren solltest du beachten?

Es gibt mehrere Faktoren, die du berücksichtigen solltest, um dich ausreichend vor einem Sonnenbrand zu schützen.

  • Wie ist dein Hauttyp? Bist du hellhäutig und blond? Dann solltest du mit Sicherheit eine Sonnencreme mit einem höheren LSF verwenden, als wenn du dunkle Haare und dunkle Haut hast.
  • Zwischen 10:00 und 14:00 ist die UV-Strahlung besonders hoch. 60 % der täglichen UV-Strahlen gelangen während dieser Zeitspanne auf die Erde.
  • Die geografische Lage ist bedeutend. Je näher dein Urlaubsort dem Äquator liegt, desto mehr solltest du dich schützen.
  • Wolken lassen bis zu 90 % der UV-Strahlung durch.
  • Besonders schnell bekommt man im Skiurlaub einen Sonnenbrand. Der Schnee reflektiert nämlich bis zu 80 % des UV-Lichtes.
  • Am Strand solltest du definitiv Sonnencreme verwenden, denn dort ist kaum Schatten. Außerdem reflektiert der Sand bis zu 25 % und das Wasser lässt bis zu 60 % der gefährlichen UV-Strahlung bis zu einer Tiefe von 50 cm durch.

Welche Sonnencreme ist für dich die Beste?

Du solltest die oben genannten Faktoren beachten und natürlich deinen Hauttyp. Wenn du schon etwas gebräunt bist, dann kannst du einen weniger hohen Sonnenschutz verwenden. Sonnencreme mit dem LSF 15 reflektiert ca. 93 % der UVB-Strahlung. LSF 30 reflektiert ca. 97 %. Fakt ist, du solltest dich regelmäßig eincremen und somit deine Haut schützen. Und vergiss nicht, eine Sonnenbrille aufzusetzen!

Denke auch an den Schutz deiner Kinder

Die empfindliche Haut von Kindern und Babys reagiert besonders schnell auf starke Sonneneinstrahlung. Daher ist es wichtig, dass Kinder nicht der prallen Sonne ausgesetzt sind, sondern immer ein schattiges Plätzchen zum Spielen haben. Um die Haut deines Kindes zu schützen, verwende immer eine Sonnencreme, die frei von Mikroplastik ist*. Da die Sonnencreme durch Schwitzen oder Reiben abgetragen werden kann, solltest du dein Kind wiederholt eincremen.

Fazit

Damit du den Sommer und die Tage am Meer besonders genießen kannst und frisch erholt aussiehst, verwende einfach immer eine Sonnencreme. Sei ein gutes Vorbild für deine Kinder und deine Freunde. Spätestens wenn jemand zu dir sagst “Du hast dich aber gut gehalten”, weißt du warum Sonnencreme wirklich wichtig ist.

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